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Masterarbeiten
Das Lastenrad als Alternative zum motorisierten Güterverkehr in Wien
Mittwoch, 25. Juni 2014 um 10:58 Uhr

von Severin Stadlbauer

Der städtische Straßengüterverkehr stellt einen wesentlichen Anteil des gesamten Straßenverkehrsaufkommens in Großstädten dar. In ganz Deutschland kam dem Segment vor einigen Jahren bereits eine gesamte Fahrleistung von sechs Prozent zu, diese kann in Stadtgebieten jedoch auf bis zu zehn Prozent oder gar darüber hinaus ansteigen (vgl. HÖRL, o.J, o.S, nach EBERL & KÖPPLINGER, 1998). Unter Beachtung des wirtschaftlichen Strukturwandels wird schnell erkennbar, dass dieser durch einen fortschreitenden Anstieg des E-Commerce auch weiterhin an Gewicht gewinnen wird. Es ist davon auszugehen, dass er in Österreich stetig zunehmen wird, was eine zusätzliche Intensivierung des städtischen Güterverkehrs bewirkt. In Wien, wie auch in den meisten anderen europäischen Städten, werden für den Warentransport, sei es für den gewerblichen Güterverkehr oder sei es für den Werkverkehr, bis dato quasi ausschließlich Kfz eingesetzt. Es wird vermutet, dass der private Güterverkehr, der im Zusammenhang mit Gütertransporten steht, dabei einen etwas geringeren Anteil aufweist.

Lastenräder als emissionsarme und energieeffiziente Nutzfahrzeuge verfügen über wesentliche Potenziale im urbanen Warentransport, wenn die zurückzulegende Distanzen gering gehalten werden können und eine große Anzahl an KundInnen im betroffenen Raum ansässig ist. Durch allgemeine Forderungen und Zielsetzungen der immer bedeutsamer werdenden Green Logistics könnten Lastenräder im städtischen Güterverkehr außerdem bald eine immer wichtigere Rolle spielen. Dabei würden sich durch einen Einsatz von diesen auch positive Effekte auf Schadstoff- und Lärmemissionen sowie auf das Stadtbild, auf Stauentwicklungen oder auf die Verkehrssicherheit erzielen lassen.

Download der Kurzfassung der Diplomarbeit für registrierte User:

 
Qualität im öffentlichen Raum durch Gestaltung – Ein Kriterienset zur Raumanalyse
Donnerstag, 09. Januar 2014 um 00:00 Uhr

Von Kerstin Pfeffer

In den vergangenen 100 Jahren hat sich der europäische Lebensstandard stetig verbessert. Mit ihm ist auch die durchschnittliche Wohnraumgröße pro Person proportional gestiegen. Zudem hat sich die Anzahl der Personen pro Haushalt deutlich reduziert. Veränderungen wie diese haben bewirkt, dass in den vergangenen 100 Jahren die Bevölkerungsdichte in den Ballungszentren europäischer Städte um ein Sechsfaches gefallen ist. So lebten bespielsweise im Jahr 1900 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen 2.000 EinwohnerInnen pro Hektar und im Jahr 2000 nur noch 300 Personen pro Hektar. (vgl. Gehl Architects ApS 2009: 15, 17)

Doch die Endlichkeit der Ressourcen und die globale Verantwortung zwingen die Gesellschaften der Industrieländer, ihre Wirtschafts- und Lebensweise auf eine sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltigere Form umzustellen. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist demnach der haushälterische und schonende Umgang mit knappen Ressourcen – wie zB Boden – essentiell. Da ein sparsamer Umgang mit Fläche zu einer Beschränkung des Zuwachses privat verfügbarer Flächen führt, werden in Zukunft öffentliche Räume von hoher Qualität mehr denn je gebraucht werden. (vgl. Reiß-Schmidt: 6, online)

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Rechtliche Aspekte des Natur- und Umweltschutzes im Donauraum
Mittwoch, 08. Januar 2014 um 00:00 Uhr

Von Judith Löschl

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie der Natur- und Umweltschutz im Donauraum praktiziert wird und welche Akteure daran beteiligt sind. Die aktuelle Rechtslage im Bereich Natur- und Umweltschutz wird dargestellt und die zentralen Richtlinien, Strategiepapiere und Konventionen analysiert.

Die wichtigsten Dokumente hierbei sind die Wasserrahmenrichtlinie, die Vogelschutzrichtlinie, die FFH-Richtlinie, das Donauschutzübereinkommen und die Donauraumstrategie. Die darin enthaltenen Instrumente und Maß-nahmen, wie etwa die Ausweisung von NATURA 2000-Schutzgebieten, werden anhand von Beispielen betrach-tet. Alle genannten Dokumente verfolgen das Ziel eines einheitlichen und flächendeckenden Natur- und Um-weltschutzes.

Die Donau fließt durch insgesamt zehn verschiedene Staaten. Die Probleme und Aufgabenstellungen in diesen Staaten sind sehr unterschiedlich, genauso wie die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Flusses. Um die praktische Umsetzung von Naturschutzzielen zu veranschaulichen, können folglich nur exemplarische Beispiele diskutiert werden: das Hochwassermanagement in Österreich und der Auenschutz in Bayern.

Ein Schluss der Arbeit ist, dass Naturschutz den gesamten Donauraum betrifft. Eines haben alle zehn Staaten gemeinsam: einzigartige Naturlandschaften, welche den Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten darstellen. Naturschutz muss heute mehr denn je als Bindeglied zwischen den einzelnen Donaustaaten verstan-den werden. Deshalb braucht es grenzüberschreitende Lösungen, jeder Donaustaat ist gefordert, einen Beitrag zu leisten um die einzigarte Naturlandschaft zu schützen.


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Strategien für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Siedlungsentwicklung
Mittwoch, 01. Juni 2011 um 09:14 Uhr

Von DI Christian Kletzer

Unsere Kulturlandschaften sind einerseits Träger wichtiger Ressourcen für die Menschheit, andererseits werden sie aber auch laufend durch menschliche Aktivitäten im positiven und negativen Sinn verändert und beeinflusst. Vor allem bauliche Veränderungen nehmen dabei einen großen Stellenwert ein, welche als besonders ressourcenintensiv gelten. Die Errichtung eines Gebäudes ist mit dem Verbrauch von Fläche, Energie und großen Mengen an Baumaterialien verbunden, aber auch der laufende Betrieb verursacht einen beträchtlichen Energieeinsatz. Auf Objektebene werden bereits in großem Stil diverse Konzepte mit dem Anspruch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung angewendet, hingegen sind die Möglichkeiten auf bebauungs- und siedlungsstruktureller Ebene bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. In Zukunft wird eine verstärkte Steuerung der Siedlungstätigkeit nötig sein, um einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Siedlungsentwicklung gerecht zu werden.

Für einen verstärkten Praxisbezug dieser Arbeit sorgte die Analyse von drei Wohnsiedlungsprojekten in Deutschland und Österreich (Tübingen – Mühlenviertel, Freiburg – Vauban, Linz – Solarcity), wobei eine detaillierte Untersuchung vor Ort unter Einbindung zahlreicher Experten stattgefunden hat.

 
Von der Auslobung zur Projektumsetzung
Donnerstag, 31. März 2011 um 12:51 Uhr

Der Wettbewerb im Rahmen der Projektentwicklung am Beispiel der Stadt Wien.

Von DI Karin Markvica

Die Entwicklung und Umsetzung von Immobilien-Projekten stellt eine umfassende, raumbedeutsame und problemlösungsorientierte Aufgabe, mit anderen Worten eine komplexe Schwerpunktaufgabe, dar. Immobilien-Projekte, die durch Raum, Zeit und Organisation definiert sind, führen nicht nur zu einer Veränderung der Stadtstruktur und –gestalt, sondern können darüber hinaus großes Potential für
Standort und Bevölkerung besitzen.

Faktoren wie unzureichende Grundlagenforschung, Zeitdruck, schlechte Kommunikation, fehlendes Engagement der Beteiligten und Finanzierungsengpässe haben in der Vergangenheit bereits dazu geführt, dass erzielte von erwünschten Qualitäten wesentlich abweichen. Ein Umstand, der Handlungsbedarf erfordert, da nicht nur der Unmut der zukünftigen Bewohner, sondern ebenso der Anrainer und Planer geweckt wird.

Diese Arbeit soll einen Erkenntnisbeitrag zur Qualitätssicherung und Vermeidung von Qualitätsverlusten im Prozess von der Auslobung zur Projektumsetzung von baulichen Bestandteilen der Stadtstruktur liefern. Dazu werden die wesentlichen Schritte mit besonderem Fokus auf  die Auslobung als Vergabeart von Planungsleistungen, und die Stadt Wien als Untersuchungsraum, zum einen aus theoretischer und zum anderen aus planungspraktischer Sicht beleuchtet, sodass die ‚Knackpunkte‘ identifiziert werden können, die über Erfolg oder Misserfolg eines Projektes entscheiden.

 
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