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Strategien für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Siedlungsentwicklung |
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Mittwoch, 01. Juni 2011 um 09:14 Uhr |
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Von DI Christian Kletzer
Unsere Kulturlandschaft en sind einerseits Träger wichtiger Ressourcen für die Menschheit, andererseits werden sie aber auch laufend durch menschliche Aktivitäten im positiven und negativen Sinn verändert und beeinflusst. Vor allem bauliche Veränderungen nehmen dabei einen großen Stellenwert ein, welche als besonders ressourcenintensiv gelten. Die Errichtung eines Gebäudes ist mit dem Verbrauch von Fläche, Energie und großen Mengen an Baumaterialien verbunden, aber auch der laufende Betrieb verursacht einen beträchtlichen Energieeinsatz. Auf Objektebene werden bereits in großem Stil diverse Konzepte mit dem Anspruch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung angewendet, hingegen sind die Möglichkeiten auf bebauungs- und siedlungsstruktureller Ebene bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. In Zukunft wird eine verstärkte Steuerung der Siedlungstätigkeit nötig sein, um einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Siedlungsentwicklung gerecht zu werden.
Für einen verstärkten Praxisbezug dieser Arbeit sorgte die Analyse von drei Wohnsiedlungsprojekten in Deutschland und Österreich (Tübingen – Mühlenviertel, Freiburg – Vauban, Linz – Solarcity), wobei eine detaillierte Untersuchung vor Ort unter Einbindung zahlreicher Experten stattgefunden hat. |
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Von der Auslobung zur Projektumsetzung |
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Donnerstag, 31. März 2011 um 12:51 Uhr |
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Der Wettbewerb im Rahmen der Projektentwicklung am Beispiel der Stadt Wien.
Von DI Karin Markvica
Die Entwicklung und Umsetzung von Immobilien-Projekten stellt eine umfassende, raumbedeutsame und problemlösungsorientierte Aufgabe, mit anderen Worten eine komplexe Schwerpunktaufgabe, dar. Immobilien-Projekte, die durch Raum, Zeit und Organisation definiert sind, führen nicht nur zu einer Veränderung der Stadtstruktur und –gestalt, sondern können darüber hinaus großes Potential für Standort und Bevölkerung besitzen.
Faktoren wie unzureichende Grundlagenforschung, Zeitdruck, schlechte Kommunikation, fehlendes Engagement der Beteiligten und Finanzierungsengpässe haben in der Vergangenheit bereits dazu geführt, dass erzielte von erwünschten Qualitäten wesentlich abweichen. Ein Umstand, der Handlungsbedarf erfordert, da nicht nur der Unmut der zukünftigen Bewohner, sondern ebenso der Anrainer und Planer geweckt wird.
Diese Arbeit soll einen Erkenntnisbeitrag zur Qualitätssicherung und Vermeidung von Qualitätsverlusten im Prozess von der Auslobung zur Projektumsetzung von baulichen Bestandteilen der Stadtstruktur liefern. Dazu werden die wesentlichen Schritte mit besonderem Fokus auf die Auslobung als Vergabeart von Planungsleistungen, und die Stadt Wien als Untersuchungsraum, zum einen aus theoretischer und zum anderen aus planungspraktischer Sicht beleuchtet, sodass die ‚Knackpunkte‘ identifiziert werden können, die über Erfolg oder Misserfolg eines Projektes entscheiden. |
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Planungen für die Favelas |
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Mittwoch, 17. November 2010 um 11:58 Uhr |
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Die Brasilianische Favela – Nachhaltige Methoden des Umgangs damit
Von Dipl-Ing. Peter Matzanetz, MA
Die Entstehung von Favelas lässt sich nicht allein auf ein Armutsproblem zurückführen. Der private Wohnbau Brasiliens hat es unter den gegeben Bedingungen einer neoliberalen Stadtpolitik in den Metropolen schwer, sozial verträgliche Siedlungsformen hervor zu bringen. Dies führt gleichzeitig mit dem anhaltenden städtischen Zuzug dazu, dass auf informellem Weg Flächen gesucht oder unter der Hand bereitgestellt werden, die dann individuell bebaut werden.
Nur Lösungsansätze, die das vorhandene Kapital nutzen, sind im Sinne einer nachhaltigen Aufwertung effizient. Neben den Hauswerten, gibt es in den Favelas viel Sozial- und Humankapital. Alle drei Bestandsqualitäten in die Überlegungen verstärkt mit einzubeziehen, trägt letztlich dazu bei, nachhaltige Entwicklungen bei den prekären Wohngebieten herbeizuführen.
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Der Biotopflächenfaktor als städtebauliche Kennzahl |
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Sonntag, 12. September 2010 um 18:26 Uhr |
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Vergleich der Anwendung in Berlin, Malmö und Seattle sowie Erläuterung einer möglichen Anwendung in Wien.
Von Dipl-Ing. Anton Jakob
Der Biotopfläche nfaktor (BFF) ist eine Kennzahl, welche die „ökologische Dichte“ einer Fläche (i.d.R. eines Grundstückes) wiedergeben soll, indem das Verhältnis der „naturhaushaltswirksame Fläche“ zur Grundfläche benannt wird. Die „naturhaushaltswirksame Fläche“ bezeichnet die Fläche eines Grundstückes, welche sich positiv auf den Naturhaushalt auswirkt (z.B. durch Regenwasserversickerung). Um diese zu bestimmen, müssen den Ausgestaltungselementen (Bodenbeläge, Bepflanzung, …) eines Grundstückes Flächen zugeordnet und nach ihrer Wirkung auf den Naturhaushalt gewichtet werden.
Der BFF wurde entwickelt um auch in dicht bebauten Gebieten ein bestimmtes Maß an positiv auf den Naturhaushalt wirksamen Flächen zu sichern bzw. zu schaffen. Aufgrund der positiven Erfahrungen in den anwendenden Städten beginnt sich die Anwendung des BFF in der Planungspraxis immer mehr auszuweiten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Umsetzungsarten des Biotopflächenfaktors in der Planungspraxis der Städte Berlin, Malmö und Seattle sowie mit der Erläuterung einer möglichen BFFAnwendung in Wien. |
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Regionalentwicklung im nordöstlichen Weinviertel |
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Donnerstag, 19. August 2010 um 20:46 Uhr |
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EU-Erweiterung und verbesserte Erreichbarkeit als Chancen für die Region
von Dipl.-Ing. Iris Jöchlinger
Durch die EU-Erweiterung im Jahr 2004, die Erweiterung des Schengen-Raumes 2007 sowie den Bau der A5 Nord Autobahn seit 2007 haben sich die Voraussetzungen für die Regionalentwicklung im nordöstlichen Weinviertel in den letzten Jahren stark geändert.
Die EU-Erweiterung und die A5 Nord Autobahn sind zwei sehr bedeutende Einflussfaktoren für die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Region. Sie beeinflussen Erreichbarkeiten, Bevölkerung und Wirtschaft; sie schaffen Potenziale und Herausforderungen. Es wird für die Zukunft mit Bevölkerungszuwächsen, Betriebsansiedlungen, mehr Arbeitsplätzen sowie positiven Auswirkungen auf den Tourismus gerechnet.
In dieser Arbeit werden diese Veränderungen analysiert und strategische Empfehlungen für eine zukünftige positive Entwicklung des nordöstlichen Weinviertels abgegeben. |
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